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Half of the time we're gone but we don't know where.
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Also erstmal vorneweg: Dies ist keine Rezension die näher auf das Für und Wider, auf irgendwelche Filmfehler oder Soundeffekte oder Synchronsprecher eingeht, ich möchte einfach nur beschreiben, warum ich diesen Film liebe.
Ich bin 23 Jahre alt, der Pubertät längst entwachsen, großer Filmliebhaber und begeisterter Bücherwurm. Der Hype um die "Biss"-Reihe ging auch an mir nicht vorbei. Überall wohin ich ging verfolgten mich die Bücher über ein amerikanisches High-School-Mädchen und einen Vampir die sich unsterblich ineinander verlieben. Langweilig und kitschig, dachte ich mir. Nicht wirklich altersgemäss. Da ich aber vor kurzem ein Faible für Bücher über Elfen entwickelte, die in unserer Welt leben und unter uns wandeln, nahm ich auch die Biss-Reihe noch mal genauer in Augenschein. Ich las dann hier bei Amazon einige Rezensionen zu den Büchern und ließ mich dadurch eher abschrecken, eine zickige Hauptcharakterin, ein schmalziger Vampirschönling, na ja. Ich beschloss die Bücher irgendwann einmal zu lesen, wenn ich wirklich gar nichts anderes mehr zu lesen haben würde.
Dann war mein Freund eine Woche auf einem Seminar und ich fühlte mich irgendwie ziemlich einsam. Ich fuhr in die Videothek meines Vertrauens um mir einen richtig schnulzigen Film auszuleihen, denn ab und zu brauche ich das einfach. Da stand also "Twilight - Biss zum Morgengrauen", ich dachte "Was solls, dann kommst du vielleicht ganz drum herum die Bücher jemals zu kaufen" und nahm ihn mit.
So, vielleicht ist es ganz sinnvoll solch einen Film absolut erwartungslos und fast ohne jegliches Vorwissen anzuschauen, jedenfalls traf es mich an diesem Abend wirklich schwer. Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht wie das passieren konnte, aber es war so. Ich verliebt mich in diese Geschichte, in ihre Charaktere, in ihr gesamtes Setting und ihr Feeling.
Vielleicht wäre es anders gekommen wenn ich den Film unter anderen Umständen geschaut hätte, aber nun ist es so.
Gleich am nächsten Tag ging ich los und kaufte mir die ersten zwei Bücher, vier Tage später das dritte Buch, zwei weitere Tage später Band vier.
"Twilight" ist keine besonders tiefgründige Liebesgeschichte, Edward und Bella sind auch nicht Elizabeth Bennet und Mr. Darcy. Trotz allem hat ihre Geschichte etwas magisches, etwas, von dem viele Mädchen träumen, auch viele große Mädchen. ;-) Etwas, dass es in Wirklichkeit gar nicht oder nur ganz selten gibt und dann auch nicht in dieser Form. Andererseits hat die Geschichte auch viele Elemente, die aus dem Leben gegriffen sind.
Der Film sowie auch die Bücher haben mir persönlich echtes Bauchkribbeln beschert. Wobei der Film natürlich nicht an die Bücher rankommt, aber um noch kurz ein Wort zur Darstellerwahl zu verlieren: Ich finde sie ausgezeichnet. Nicht nur im Bezug auf Edward und Bella, sondern auch im Bezug auf die Cullens, Charlie und Jacob. Ich kann aber auch verstehen, dass jemand der die Bücher zuerst gelesen hat, den Film eher enttäuschend findet. Das ist halt meistens so. Man stellt sich alles ganz anders vor, aber das kann man nicht ändern. Ich versuche möglichst immer Film und Buch als getrennte Kunstwerke zu betrachten, egal welcher Film es nun ist. Sonst wäre ich schon ganz oft enttäuscht worden.
"Twilight" ist, wie man sieht, ein Film der die Geister scheidet, auch ich würde ihn nicht uneingeschränkt jedem weiterempfehlen. Da muss man schon eine Antenne für Geschichten dieser Art haben. Ich kenne übrigens einige Damen über 40, die die Bücher lieben, also am Alter liegts nicht.
Da er mein Leben auf eine gewisse Art und Weise bereichert hat, bekommt er von mir volle Punktzahl, aber die Bücher sind noch viel schöner. Buchrezensionen folgen.
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Wow, es ist über ein Jahr vergangen seit meinem letzten Blogeintrag. Inzwischen kann ich die Person, der der letzte Eintrag galt, nicht mehr ausstehen und es ist sicher das meine Homepage wohl nie wieder zurück kommen wird.
Mein Leben ist inzwischen nicht mehr so einsam und ich kann behaupten das ich weiß wohin mein Weg führen soll. Ich habe in den letzten zwei Jahren eine Menge wichtiger Dinge gelernt, ich sehe die Welt durch meine Ausbildung anders und ich bin wirklich dankbar für diese Chance. Ich habe gute Freunde dadurch gefunden, die ich nicht mehr missen möchte und je näher das Ende der Ausbildung rückt, desto wehmütiger werde ich.
Meine Ziele sind klar und ich habe den wohl besten Partner an meiner Seite, den man sich nur wünschen kann! Wir sind voll auf einer Wellenlänge, haben die gleichen Träume und zudem lieben wir uns abgöttisch. Ich wüsste nicht was oder wo ich ohne ihn wäre. Ich danke ihm für all die Liebe, Anerkennung und das Vertrauen das er mir entgegenbringt, seit nunmehr 3 Jahren.
Ich habe mein höchstens Lebensziel schon erreicht. Ein Mensch der mich so liebt wie ich bin, mit all meinen Fehlern und Launen und Eigenarten. Denn das bin nunmal ich, Lisa und die Zeiten in denen ich mich für andere Menschen verbogen habe, um sie zu beeindrucken oder es ihnen recht zu machen, sind ein für allemal vorbei.
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Es ist schon seltsam in seiner Vergangenheit rumzuwühlen, erst macht es einen melancholisch, dann traurig und dann...dann zerreißt es einem fast das Herz.
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Mein Leben ohne mich
Mein Leben plätschert vor sich hin, unbeirrbar, wie ein Bach, mal wild, mal ruhig, aber wo bin ich? Ich bin nicht da. Ich bin weg. Ich kann mich nicht wiederfinden. Da ist jemand. Aber ich mag diese Lisa nicht. Sie ist traurig, uneins, wütend auf sich selbst und auf viele andere Menschen, sie hasst, sie liebt nicht. Die echte Lisa existiert auf Bildern, in Gedanken, aber in Wirklichkeit ist sie schon lange weg. Ich habe viel von mir aufgegeben, zuviel. Oft frage ich mich ob es das wert war. Ob all das es wert war, innerlich zu sterben? Ich weiß nicht. Ich weiß nur das ich ein sehr, sehr trauriges Mädchen bin.
So lebe ich mein Leben, ohne mich.
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So, nun steht es also fest. Ich werde eine echte, richtige KiGa-Tante werden. ^__^ Ich hab den Platz an der Schule für Sozialpädagogik. He, ich freue mich RIESIG, gleichzeitig fürchte ich mich aber auch etwas. Immerhin kommen da zwei Jahre vollschulische Ausbildung auf mich zu. Aber mew, es ist das was ich möchte. Wäre das also schonmal geklärt. Ein Schirtt in die richtige Richtung.
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Momentan scheint alles auf dieser Welt etwas verkorkst zu sein, inklusive den Dingen die mir eigentlich am Liebsten sind. Wenn ich könnte würde ich meine Koffer packen und für mindestens vier Wochen einfach verschwinden, allein. Vielleicht in ein kleines englisches Cottage?! :3
Aber hey, das hier ist der Alltag und dem entflieht man nicht so einfach, liebe Lisa. Jemand der mich retten könnte ist auch weit und breit nicht in Sicht. Also, weiter Zähne zusammenbeißen und ausharren. After rain comes sunshine.
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